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Budo-Club-Berlin e.V.
Mitglied im Berliner Judo-Verband e.V., Berliner Ju-Jutsu Verband e.V.
und im Landessportbund Berlin
Selbstverteidigung und Wettkampfsport in der
Kampfsportschule Budo Club Berlin
2009 waren es bereits 35 Jahre
Über 35 Jahre bewegter Geschichte und umwälzender politischer Ereignisse liegen hinter uns. Viele Vorstellungen wandelten sich, Leitbilder, für die Ewigkeit geprägt, wurden über Bord geworfen.
Auch der BCB blieb davon nicht unberührt, in den wechselvollen 35 Jahren überwog jedoch der Erfolg und die Freude.
Die Mitglieder des BCB haben überall, regional, national und immer öfter international einen hervorragenden Ruf.
Für uns Verpflichtung, der jedes sportliche Handeln untergeordnet wurde.
Die größten Erfolge waren die Weltmeistertitel von Joachim Göhrmann 1998 in Berlin und von Uwe Steinmetz 2004. Nadin Altmüller und Stephanie Satory wurden 2005 World-Games-Sieger in Duisburg. Vorher hatten Sie 2002 und 2006 die Vizeweltmeisterschaft und 2003 und 2005 die Europameisterschaft im Ju-Jutsu DUO errungen. Dr. Boris Pawelz wurde 2000 Weltmeister im Allkampf in Schweden.
Um sich in der Familie des BCB jedoch richtig wohlfühlen zu können, erfolgt ein kleiner Rückblick in die Vereinsgeschichte:
Die Vereinsgründung erfolgte am 20.8.1974 in den Räumen der Sportschule Nord, Ollenhauer Strasse, am Kurt-Schuhmacher-Platz in Berlin-Reinickendorf. Die Sportschule war erst 1973 eröffnet worden, nun wollte man die Judo-, Karate-, Ju-Jutsu- und Kickbox-Abteilungen durch die Vereinsgründung in deren Mitgliedsverbände integrieren.
Bei der Vereinsgründung waren 15 Personen anwesend. Zu den Gründern gehörten Dieter Rast und Klaus Scheel, die Besitzer der Sportschule.
1. Vorsitzender wurde Michel Sadzik. Sportwart Judo wurde Werner Hoppe, Sport¬wart Ju-Jutsu Norbert Woltersdorf. Der Verein wurde in den Berliner Judo-Verband e.V. und am 14.9.1974 in den Landessportbund Berlin aufgenommen.
Erste Erfolge stellten sich 1975 ein. Bei den Schülerinnen wurde der BCB bester Verein Berlins. Die Karate-Mannschaft belegte bei der Berliner Mannschaftsmeisterschaft den 3. Platz und besiegte dabei den ehemaligen Deutschen Mannschaftsmeister Nippon Berlin. 1979 wurde Karl-Heinz Otto zum 1. Vorsitzenden gewählt. Sportwart Judo wurde Reinhard Ketelhut, Sportwart Karate Frank Steinicke und Sportwart Ju-Jutsu Peter Kirrlum. Im gleichen Jahr wurden die Junioren im Karate Deutscher Mannschaftsmeister. Im Judo wurden 10 Berliner Einzeltitel und die Berliner Mannschaftmeisterschaft der weiblichen Jugend A erkämpft.
Die Judo Senioren wurden Mannschaftsmeister der Bezirksliga.
1980 wurde die Berliner Mannschaftsmeisterschaft im Karate der Senioren erkämpft und Sven Reichmann wurde Europacup-Sieger im Leichtkontaktkarate. Die Junioren erkämpften den 2. Platz der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Karate und die weibliche Jugend A im Judo wurde wieder Berliner Mannschaftsmeister.
1981 gewann Bernd Rosenau den Europacup im Leichtkontaktkarate.
1982 wurde Dr. Reinhard Ketelhut, wie auch weiterhin, Vorsitzender und Jugendwart Judo im BCB. Dieter Rast wurde 2. Vorsitzender.
1983 übernahm Dr. Lorenz Ehrlicher die Funktion des Sportwartes Judo; 1986 wurde Wolfgang Bohnsack, heute noch unser Judo-Trainer, sein Nachfolger.
Stefan Frommann übernahm 1987 von Karl-Heinz Pyrasch Ju-Jutsu-Kinderkurse und fuhr erste Erfolge im neuen Ju-Jutsu-Wettkampf ein.
1987 wurde erneut die BM der weiblichen Jugend A im Judo erkämpft, im gleichen Jahr fanden die ersten Meisterschaften im Ju-Jutsu statt.
Lutz Pichnick und Gaby Soller wurden Berliner und Ostdeutsche Meister.
1990 wurde Stefan Frommann Jugendwart Ju-Jutsu und Stephan Steigmann Jugendwart Judo. Einen großen Erfolg gab es im Ju-Jutsu bei den Deutschen Meisterschaften. Erste wurden Frank Thiemig und Daniela Seele und in der stärker werdenden Jugend des BCB gab es den ersten von später zahlreichen Deutscher Meister.
Kein Verein Deutschlands war seither so stark wie der BCB in der Spitze des Ju-Jutsu vertreten.
1992 übernahm Christian Hilker die Funktion des Jugendwartes Judo, Matthias Koch wurde Sportwart Ju-Jutsu und Karlheinz Schwabe mit einer der stärksten Berliner Judo-Abteilungen Jugendwart Judo.
In der Zeit von 1987 bis heute avancierte die Ju-Jutsu Jugend- und Wettkampfabteilung unter Stefan Frommann zur Deutschen Spitze.
Von 1985 bis 1998 startete Stefan selbst. Seine größten Erfolge waren die dreimalige Deutsche Meisterschaft, die German Open-Vizemeisterschaft 1998 sowie ein 5. Platz der EM 1995 und ein 3. Platz bei der Weltmeisterschaft 1994 im Ju-Jutsu DUO.
Im Jahre 2000 gewann die Kinder- und Jugendabteilung des BCB die Einzel- und Mannschaftspokalwertung des Ju-Jutsu-Deutschlandpokals der D-, C- und B-Jugend in Hamburg. Seit dieser Zeit dominierte diese Abteilung des BCB die Berliner Konkurrenz nach Belieben.
Die Berliner Meisterschaften im Ju-Jutsu waren seither fest in der Hand des BCB mit jeweils über 10 Titeln.
Im Vorstand der „Neuzeit“ blieb 1. Vorsitzender Prof. Dr. Reinhard Ketelhut, 2. Vorsitzender Dieter Rast, neuer Kassenwart wurde Fitnesstrainer Peter Bortz und ab 2001 wieder Wolfgang Bohnsack Sportwart Judo.
Stephanie Satory wurde 2003 Sportwartin Ju-Jutsu und Manuela Deter 2005 Jugendwartin Judo.
Pia Pfaffinger war Mitglied der Landesauswahl U17, die 2001 die DMM der Länder nach Berlin holte.
2002 erkämpft die weibliche U11 im Judo die BMM und im Ju-Jutsu wird Uwe Steinmetz 2001 und 2002 Deutscher Meister.
In den letzten Jahren wurden 54 BEM und 7 NDEM im Judo errungen.
Melanie Stark wird drei mal Deutsche Jugendmeisterin im Ju-Jutsu-Kampf der A-Jugend, Marco Scheel ein zweites Mal, Anne-Caroline Ulrich ebenso zwei mal. Unzäh¬lige 2. und 3. Plätze runden die Erfolge ab.
2004 wurde Enrico Pfeifer, seit 2003 Ju-Jutsu Kindertrainer, Deutscher Meister im Ju-Jutsu-Allkampf.
2005 gab es von nur 5 Startern des BCB auf der BEM und der DEM im Ju-Jutsu-Allkampf jeweils 4 Erstplatzierte und einen Zweitplatzierten.
2005 bis 2007 gab es weitere DM-Erste und Vize, u.a. wiederholt Enrico Pfeifer, Juri Merz, Tamara Appel, Jana Haid, Lilly Busch.
2007 wurde die Kinder-Wettkampfgruppe von Stefan Frommann auch noch Berliner Meister im Formenwettkampf.
Es darf festgestellt werden, dass im Judo der BCB zu den erfolgreichsten Vereinen Berlins zählt, im Ju-Jutsu sogar bundesweit der erfolgreichste Verein ist.
Die Heimat des BCB sind seit vielen Jahren die Kampfsportschulen Süd und Nord. Im Jahre 1999 trennte sich die Kampfsportschule Süd vom BCB und gründete den Verein Randori. 2004, 2005 und 2007 wurde Lars Siebarth Deutscher Meister 2002 und 2006 Uwe Steinmetz. Bernadet Hoena wurde 2006 Europameisterin der Juniorinnen. Neben diesen Erfolgen gab es viele Meisterschaften auf Landes- und Gruppenebene.
Im Jahre 2006 erfolgte eine Trennung der Sportschule Nord und Stefan Frommann übernahm die Nachfolgeschaft des nun umbenannten Unternehmens in Kampfsportschule BCB.
Durch die formale Auflösung der Kampfsportschule Nord ist der BCB nun unverändert im Nachfolgeunternehmen Kampfsportschule Budo Club Berlin zu Hause. Es ist also alles neu und renoviert, aber in gleicher Weise ein erfolgreiches Nischenangebot erhalten geblieben, bei dem der Verein BCB nicht unter seinem Wirt, der Kampfsportschule, durch kommerzielle Ausrichtung leidet. Das wird es bei uns durch die personelle Verknüpfung niemals geben!
Ich wünsche dem Budo-Club Berlin für die kommenden Jahre alles Gute und vor allem weitere sportliche Erfolge. Aber neben den sportlichen Erfolgen sollten die zwischenmenschlichen Beziehungen und unser gepflegter Umgangston im Mittelpunkt des Vereinslebens stehen.
Dieter Rast 
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